Wasser

Die Tatsache, dass in den meisten Industriestaaten und damit auch in Deutschland kein Wassermangel herrscht, sollte nicht zum sorglosen Umgang mit dem wichtigsten Nahrungsmittel verleiten. So lautet der Appell, mit dem sich die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) aus Anlass des Weltwassertages an die Öffentlichkeit wendet. Er wurde von den Vereinten Nationen alljährlich auf den 22. März terminiert und steht 2005 unter dem Motto "Wasser für das Leben".

Nach UN-Berechnungen verfügen speziell in den Entwicklungsländern ca. 1,2 Milliarden Menschen weltweit nicht über eine gesicherte Versorgung mit sauberem (Trink-)Wasser. Für 2,4 Milliarden fehlen sogar die für eine risikolose Wassernutzung unverzichtbaren sanitären Anlagen. Gründe genug für Jens J. Wischmann, "auch in unseren Breitengraden mehr Generationenverantwortung" einzufordern. Das ist und bleibt, erklärt der VDS-Geschäftsführer, eine ökologische und ökonomische Daueraufgabe.

Dies gilt gerade für den und WC-Bereich. Die stabile Tendenz, die kostbare Ressource "Wasser" hier sehr bewusst zu verwenden, schlägt sich dank innovativer Technik in jeder Hinsicht positiv nieder. Beispiele dafür seien Wasser sparende, oft noch mit zusätzlichen Stopptasten ausgerüstete Toiletten- und Urinalspülungen sowie Einhebelmischer, Thermostat- und Sensorarmaturen an Dusche, Wanne und Waschtisch.

Dadurch verbinden sich finanzielle Entlastungen mit spürbaren Komfortgewinnen, betont Wischmann. Außerdem erwartet er einen verstärkten Trend zu neuen Grau- und Regenwasser-Recyclingverfahren sowie modernen Wasseraufbereitungsanlagen.

All das schont das wertvolle Lebensmittel Nummer 1.